makku

Freitag, 22. Dezember 2006

Beneidenswerter "fzzzzzui"

Es gibt genau zwei Dinge, um die ich die holde Weiblichkeit, gerade in der Weihnachtszeit beneide:

  1. die Fähigkeit, multiple Orgasmen zu bekommen!
  2. das Talent, Geschenke einzupacken!

Frauen vermögen es Christo-gleich jedes Präsent jedweder Form und Beschaffenheit in ein künstlerisches und gern genommenes Wunderwerk aus Papier, Tesafilm und Geschenkband zu verwandeln.
Bei mir artet Geschenkeinpacken hingegen immer in einen Kampf aus: Ich gegen das Papier! Es will nie so gefaltet werden, wie ich es bräuchte, der Tesafilm will auf ihm nie dort halten, wo ich es für notwendig erachte, es will nie gerade abgeschnitten werden, es mag partout nie die passende Größe haben! Es mag mich nicht und ich mag das Papier nicht!
Genauso stehe ich mit dem fiesen Bruder des Geschenkpapieres, dem Geschenkband, auf Kriegsfuß. Jeder hat doch schonmal zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zur BarMitzwa ein Päckchen bekommen, an dem schamhaar-like gekräuseltes Geschenkband baumelte. Ich habe schon oft zugesehen, wie Freundin, Mutter oder Oma mit einer Schere und einem gekonnten "fzzzzzui" (das Geräusch, welches beim Entlangziehen des Bandes an der Scherenschneide entsteht) sich das zuvor armseelige Band in kunstvolle, kleine, wunderschön anzusehende Kringel dreht. Manch eine Dame soll dies ja mit dem bloßem Fingernagel schon vermögen. Aber bei mir? Nix is´!!! Verk*cktes Geschenkband! Entweder kräuselt sich der Anfang des Bandes und der Rest bleibt schlaff, wie der handelsübliche Schwellkörper beim Anblick von Christina Applegate in "natürlichem" Zustand. Oder es rollt sich der Mittelteil auf und ich könnte das ganze als Leuchtfaden in jede handelsübliche Glühbirne einsetzen. Mir fehlt einfach der richtige "fzzzzzui".
Und gerade zu Weihnachten merke ich dies immer ganz besonders. Auf dem nächsten Wunschzettel steht ein brauchbares "fzzzzzui" ganz oben - gleich hinter dem multiplen Orgasmus und dem Geschenkpapierfalten...

Schneegestöber

Ein junger dynamischer feuriger mutiger Herr aus Kiel, einigen auch bekannt als MC Winkel, hat es doch tatsächlich fertiggebracht, einen Schneeball über die sagenhafte Entfernung von 706,34km auf meinen linken Schuh zu schmeissen. Da ich auf solch Aktionen reagiere, wie Zidane auf Pizza angesprochen, werfe ich nun wahrlos um mich. Getroffen fühlen dürfen sich: Äxel, SabineD, Phil, FrauBlume (voll auf die Mütze) und die Spassbremse.

auf den Schlitten, fertig, los...

Da es für mich am morgigen Samstag recht früh "back to the roots" in den schönen Ruhrpott geht und ich wahrscheinlich vor Weihnachten nicht mehr dazu komme, verteile ich hier schonmal meinen Weihnachtsgruß an alle, die hier ab und an mal reinschauen.
Ich wünsche Euch frohe Weihnachten, viele die erhofften Geschenke, mehr Gesundheit und einige entspannte Tage! Lasst es Euch gut gehen! nach Weihnachten liest man sich wieder!

In dem Sinne
Makku

Dienstag, 19. Dezember 2006

Planungsfehler

Ich zähle nun stolze 26 Lenze, knapp 21 davon war ich für die Frauenwelt sowas wie ein Reifenfüllmessgerät. Sie wissen, dass es existiert, doch Sinn, Zweck und Handhabung verschließt sich Ihnen. Ok, vielleicht lag es auch an mir. Das Wort Outfit hätte man bei mir wohl damals um die Silbe "Out-of-fit" ergänzen müssen - "Datt passte nich!"
Nichts desto trotz hatte ich umso mehr den Sinn, Zweck und nicht zu vergessen die Handhabung des schönen Geschlechts für mich entdeckt. Und so versuchte ich mich an der lieben Julia S. - mit 18 knapp ein Jahr älter als ich, auf den langen Beinen ca. 1,78m groß, zauberhafte Stimme, wohlerzogen, reiches Elternhaus, blond, blauäugig! Dazu mitten im Abistress der Jahgangsstufe 13 und Mitglied meiner Theatertruppe. Zu dem Zeitpunkt teilten wir uns gerade die Hauptrollen und hatten so etwas mehr miteinander zu tun. Um meinen Annährungsversuch aber nicht ganz so plump anzustellen und meine Schwächen durch gekonnte Überraschungsmomente wettzumachen, glaubte ich, mir was einfallen lassen zu müssen. Also entschloss ich mich, sie nach einer unserer Proben um ein kleines Gespräch unter vier Augen zu bitten.

"Du Julia, Du hast doch Päda (zur Info: Kurzform für Pädagogik - klassischer Bestandteil des Hausfrauenabiturs) und willst doch anschließend Psychologie studieren? Kannst Du mir mal nen schlauen Rat geben - so als angehende Frau Doktor S.?" (Anm. d. Red.: Nein, sie hieß nicht Sommer!!!) Sie willigte ein und so begann ich zu erzählen. "Hm, also Frau Doktor S., ich hab da eine bezaubernde Frau kennengelernt und hab´ aber das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich sie ansprechen soll. Ich würde sie ja gerne ins Kino, auf ein Eis oder sonstwas einladen, weiß aber nicht, wie. Was würden Sie da so empfehlen - gerade von Ihrem weiblichen Blickwinkel aus gesehen?"

Zunächst schien sie etwas verdutzt, dass ich mit solch einem delikaten Thema ausgerechnet zu ihr kam. Doch irgendwo fühlte sie sich dann wohl auch geschmeichelt -zack- Fisch an der Angel! Ich solle sie doch einfach direkt ansprechen und... "Nein, dass kann ich nicht, Frau Doktor S.! Dazu bin ich viel zu schüchtern..." fiel ich ihr ins Wort. Nächste Vorschläge waren ein Brief, jemand anderen vorzuschicken oder eine sms. Leider musste ich Frau Doktor S. dann klarmachen, dass ich damals weder ihre Telefonnummer, noch das wichtigste für eine sms besaß - ein Handy! Wie gesagt, sie war diejenige mit dem reichen Elternhaus...
Die Langform des Gesprächs dauerte wohl so ca. 10-15 Minuten und zum Abschluss kam sie, von mir unscheinbar gelenkt, wieder auf den ersten Vorschlag zurück - direkt fragen! "Tja, dann muss ich mich wohl in mein Schicksal fügen, Frau Doktor! Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihren Rat und die Unterstützung." So verabschiedete ich mich dann von "Frau Doktor S." - darauf sie so zu benennen habe ich die ganze Zeit geachtet. Mit einem Lächeln eines geheilten Todkranken auf den Lippen schlenderte ich an dem großen Grünstreifen im Innenhof unserer Schule vorbei - sie ging auf der gegenüberliegenden Seite in gleiche Richtung. Alles geplant! So trafen wir am Ende des überdimensionalen Blumenkübels wieder aufeinander - "Hi Julia!" grinste ich Ihr entgegen. "Sag mal, hast Du möglicherweise mal Lust auf Kino oder Eisessen?" Rumms - der saß! Wenn andere Leute manchmal schauen, wie ein Auto, dann guckte sie gerade wie ein A380.
"Äh, ja klar. Können wir gerne machen!" Hossa - veni, vidi, vici! Makku, Du bist der Größte!
Und so verabredeten wir uns auf ein kleines Eis am nächsten Spätnachmittag. Ich holte sie ab, brachte ihr noch eine CD mit, die sie gerne haben wollte, wir gingen Eis essen, quatschten munter drauf los, ich zahlte, ich fuhr sie heim. Im Auto vor ihrer Haustür passierte es dann. Nein, nicht das, was ich gewollt mir erträumt hatte, sondern: "Ähem, Du Makku!" - "Jahaa?"(Grinsen meinerseits) - "Ich glaube, ich hab da Mist gebaut und Dich irgendwie nicht richtig verstanden! In dem Gespräch gestern ging es da um mich? Falls ja, dann tut es mir Leid, ich hab das nicht sofort kapiert. Das ist mir irgendwie erst vorhin klar geworden. Du bist ja echt voll in Ordnung und ein guter Freund, aber..." Ab hier hab ich irgendwie nicht mehr ganz zugehört, sondern schlug ihr mir in Gedanken mit ´nem Reifenfüllmessgerät auf den Kopf!
Nunja, professionell wie ich nunmal bin, habe ich mit ihr das Theaterstück noch über die Bühne gebracht, aber das war´s dann auch.
War das wirklich so schwer zu verstehen? War diese Anmache zu ausgefuchst? War sie sonst nur Sprüche im Stile von " ´Tschuldigung, gnädige Frau! Ich glaube es gibt Krieg - mein Säbel juckt!" gewohnt?

Seither überlege ich nicht mehr soviel, sondern rede oftmals einfach drauflos. Planen ist was für Landschaftsgärtner!

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Ich und ... er! (PartI)

center

Ich mag ihn nicht...eigentlich. Wenn ich mir etwas fest vornehme, dann ist er anderer Meinung und wirft sämtliche Planungen über den Haufen. Er gibt Wiederworte, in Momenten, in denen ich sie nicht hören will. Er verweigert Sport, er trinkt, er entspannt lieber auf der Couch, anstatt zu lernen oder aufzuräumen, er mag Fastfood und albert in den unpassensten Momenten rum. Mancheiner würde sagen, er genießt sein Leben. Ich sage, er nervt...manchmal!
Beispiel gefällig? Kein Problem! Für mich plane ich gerade das Rauchen aufzugeben. Es ist ungesund, teuer und läßt Klamotten, Atem und Finger riechen, wie ein Eichhörnchen nach ´nem Waldbrand - inklusive Löschwasser im Pelz! Das mag ich nicht! Er hingegen sieht die Zigarette als gesellschaftliches Ereignis, als Entspannungsmoment, als ein Zeichen dafür, dass der Marlboro-Mann irgendwo tief in ihm schlummert. Abgesehen vom implizierten Reiten - gegen Pferde hat er eine leichte Abneigung.
Nunja, jedenfalls setzt er bisher seinen Kopf durch. Ebenso in puncto Sport. Ich hab knapp14 Jahre Handball gespielt, bin wie ein blöder über und um das Feld gerannt, habe diverse Fitnesscenter bezahlt besucht, mich wöchentlich auf dem Squashcourt duelliert oder Bälle in Körben oder Toren versenkt. Und, ob man glaube es oder nicht, es hat mir unglaublichen Spass gemacht! Ich habe es genossen. Doch irgendwie hat er es geschafft, mir dies mies zu machen. Anstatt sich beim Joggen um den See zu quälen, kann man doch total locker auf der Couch relaxen. Alles easy!
Leider merke ich diese "Überzeugungsarbeit" auf der Waage - und auch beim Blick in den Spiegel. Aber er sieht das alles nicht so eng, wie die Hosen evtl. langsam sitzen. Da ist noch Luft - seiner Meinung nach!
Um mir den "öden, stupiden und äußerst dämlichen" (O-Ton von ihm) Mathestoff für´s Fernstudium in die Rübe zu pauken, muss ich mittlerweile am besten das Haus verlassen und es mir am Schreibtisch im Büro bequem machen. Andernfalls hat er immer irgendwelche Ideen, was doch viel mehr Spass machen könnte oder wesentlich angenehmer für mich ist, als trockene Wirschaftsinformatik.
Auch das schöne Geschlecht ist vor ihm nicht sicher. Denke ich bei mir "Nein, dass kannst Du nicht tun, das wäre zu dreist", dann kommt er um die Ecke, grinst kurz in die Runde und -zack- beeindruckt mit Dingen, die Casanova und Don Juchan vor Neid Scham im Grab rotieren lassen.
Oftmals ist es wirklich nicht einfach, aber ohne ihn könnte es ab und an auch ziemlich langweilig und ein wenig zu gradlinig sein. Kompromissbereitschaft in ein oder anderem Punkt wäre angebracht, bei der ich jedoch besser die Oberhand behalten sollte.
Aber wir kriegen das schon hin, da hoffe ich drauf.
Ich und mein innerer Schweinehund...

Samstag, 11. November 2006

...kommt noch...

makku
Infos über den ollen Makku gefällig?
Bitte noch etwas gedulden - die gibt es demnächst auf diesem Sender...

Danke!

Gruß
der Makku

Makku

...ich bin´s nur...

Lieber mal...


...ne ruhige Kugel schieben...

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